Mitgliederversammlung der Wirtschaftsjunioren Bayern mit neuem Konzept

Nationale und internationale Themen standen auf der Tagesordnung. Ein neues Workshop-Konzept sorgte für Austausch und spannende Perspektiven.

Ingolstadt/München (21.03.2019) – Mitte März trafen sich die Wirtschaftsjunioren Bayern zur Mitgliederversammlung in Ingolstadt. Bei guter Beteiligung informierten sie sich über die Aktivitäten auf Landes- und Bundesebene und pflegten den Austausch. Den Zuschlag für die Ausrichtung der nächsten Delegiertenkonferenz 2020 erhielten die Wirtschaftsjunioren Donau-Ries.

„Die erste Mitgliederversammlung ist ein wichtiger Startschuss für das kommende Juniorenjahr“, sagte Landesvorsitzende Marlen Wehner. „Die Ergebnisse geben uns als Landesvorstand einen Kompass für die weitere Arbeit an die Hand.“ Die Themen der Delegiertenversammlung waren dabei durchaus vielseitig: Von der Vorstellung der neuen Mitmachkampagne „Gib mir 5“, über das attraktive Konzept der diesjährigen Landesakademie  bis zu internationalen Aktivitäten und den politischen Positionen der Wirtschaftsjunioren Bayern reichte das Spektrum.

Die Wirtschaftsjunioren Bayern sind ein aktiver und vielseitiger Verband voll engagierter Mitglieder. Damit der Austausch zwischen den Kreisen noch lebendiger wird, hat Landesvorsitzende Marlen Wehner eine neue Kampagne ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Gib mir 5“ sind die Kreissprecher aufgerufen, alle fünf Mitgliederversammlungen und Delegiertenkonferenzen zu besuchen und ihre Stimme abzugeben. Eine weitere Möglichkeit zur Vernetzung bietet die Landeskonferenz in Erlangen vom 11. bis 14. Juli. Konferenzdirektor René Handl präsentierte das Programm der „Konferenz der Gegensätze“.

Ein Höhepunkt des Juniorenjahres wird die Landesakademie (BA) für zukünftige Führungskräfte des Verbandes sein. „Teamspirit, Abenteuer und Führungstraining – all dies erwartet die Nachwuchsführungskräfte am Wochenende vom 31. Mai bis 2. Juni im mittelfränkischen Pinzberg“, sagte der Stellvertretende Landesvorsitzende Andreas Zacherl, der die Akademie organisiert. „Selbstverständlich geht es auch um das Kennenlernen und die bayernweite Vernetzung der Junioren.“ Die Einheiten der Führungsakademie sollten ein bewusstes Teamerlebnis schaffen und das Jahresthema „Führung 4.0“ ergänzen.

Auch 2019 werde es wieder einen Knowhow-Transfer mit dem Bundestag in Berlin geben, sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende und letztjährige Landesvorsitzende, Sebastian Döberl. Bei diesem deutschlandweit einmaligen Projekt haben die Mitglieder des Verbandes die Möglichkeit, Abgeordnete bei ihrer Arbeit im Bundestag zu begleiten.

„Gerade im Jahr der Europawahl ist auch der JCI KnowHow-Transfer im Europa-Parlament ein absolutes Muss“, ergänzt Manuela Weber, die als JCI Germany National President die Wirtschaftsjunioren Deutschland international vertritt. „Mit der Kampagne #StepUpForEurope wollen wir europaweit junge Menschen zur Wahlurne motivieren und über das Europa der Zukunft sprechen.“ Highlight dazu ist die deutsche Roadshow-Veranstaltung am 8. April in München. Daneben finden auf internationaler Ebene zahlreiche weitere spannende Veranstaltungen und Konferenzen statt. Einen Überblick darüber gab die Ressortleiterin Internationales der Wirtschaftsjunioren Bayern, Conny Wellein. Höhepunkte sind die Europakonferenz in Lyon und der Weltkongress in Tallinn. Manuela Weber stellte als Twinning-Verantwortliche Bayern die Aktivitäten mit JCI Capital, Partnerverband aus der Mongolei vor. Ende September wird eine Delegation Unternehmer und Politiker aus der Mongolei in Bayern erwartet. Ziel der Partnerschaft ist u.a. die geschäftliche Vernetzung der Mitglieder.

Zum Abschluss sorgte das neue Workshop-Konzept für Austausch und spannende Perspektiven. Im Kern standen die drei Themen: Effektive Kreisarbeit unter der Leitung von Marlen Wehner, das Format „Business Foren“ von Ressortleiter Unternehmertum und stellvertretendem Landesvorsitzendem Andreas Zacherl sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit der Pressesprecherin Katharina Zahner. „Es freut mich, dass wir für das neue Konzept, welches eine Mischung aus klassischem Input und anschließenden aktiven Workshops vorsieht, derart gute Resonanz erhalten haben“, zeigte sich Landesvorsitzende Marlen Wehner zufrieden mit den Reaktionen auf das neue Konzept der Mitgliederversammlung.