Positionspapier: Bildungsinhalte der allgemeinbildenden Schulen anpassen

Die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen bilden den Handlungsspielraum für unser unternehmerisches Handeln, das Fundament für ein erfolgreiches wirtschaftliches Handeln wird insbesondere mit einem zukunftsfähigen und praxisorientierten Bildungsangebot gestärkt.

Anpassung der Lehrpläne auf den zeitlichen Fortschritt sowie mehr Praxisnähe zum Einstieg in das
Berufsleben.

Die Lehrpläne aller Schulformen (allgemeinbildende und Berufsschulen) müssen zeitnah inhaltlich den aktuellen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technischen Anforderungen angepasst werden, vor allem im Hinblick auf Digitalisierung und Globalisierung (Vernetzung), um die Lücke zwischen Theorie und Praxis nicht noch weiter zu vergrößern.  Zudem sollten fächerübergreifende Projekte und Arbeit im Team forciert werden, da dies zunehmend der späteren Praxis im Berufsleben entspricht.

Erweiterung des Schulfaches „Alltagskompetenz und Lebensökonomie“

Die Einführung des Schulfaches „Alltagskompetenz und Lebensökonomie“ in allen allgemeinbildenden Schulen und über alle Jahrgangsstufen hinweg begrüßen wir ausdrücklich.

In allen Lehrbereichen sollte die zunehmende Digitalisierung ebenfalls betrachtet werden. Eine Erweiterung um die Erläuterung von politischen Gestaltungs- und Entscheidungsprozessen sowie die Vermittlung von gesellschaftlichen Werten erachten wir als sinnvoll.

Einführung eines Schulfachs „Unternehmertum“ in allen allgemeinbildenden Schulen.

Mit der Einführung eines Schulfachs „Unternehmertum“ in allen allgemeinbildenden Schulen (Mittel-, Wirtschafts-, Realschule und Gymnasium) sollen sowohl die gesellschaftliche Funktion als auch die Erfolgschancen von Unternehmern vermittelt werden. So soll ein tieferes Verständnis für unternehmerische Verantwortung geschaffen und ein neuer „Gründergeist“ in Bayern gefördert werden. Dies soll bei der Modernisierung der Lehrpläne berücksichtigt werden

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